Stirlingmotor

Stirlingmotoren sind Wärmekraftmaschinen, d.h. sie wandeln Wärme hoher Temperatur in mechanische Energie und in Wärme niederer Temperatur um. Die Wärmezufuhr geschieht von außen auf ein im Motor eingeschlossenes Arbeitsgas. Durch meist metallische Wände wird Wärme hoher Temperatur in den Motor gebracht (Erhitzer), an einer anderen Stelle (Kühler) wird Abwärme bei niedrigerer Temperatur abgegeben, am Schwungrad wird mechanische Energie frei. Sowohl die Abwärme als auch die mechanische Energie lassen sich vielfältig nutzen. Sind Stirlingmotoren korrekt konstruiert und gebaut, ist deren Wirkungsgrad gleich oder höher als bei den besten Dieselmotoren.

Da keine Fremdstoffe in den Motor gelangen und die Einzelteile relativ wenig belastet werden, kann man längere Laufzeiten erwarten als bei Otto- und Dieselmotoren.

Durch die Art der Wärmezufuhr kann jede Wärmequelle (Vielstofffähigkeit) benutzt werden, um den Motor anzutreiben, daher sind alle gasförmigen, flüssigen und festen Brennstoffe, sowie Wärmestrahlung (Sonnenenergie) zum Antrieb geeignet, solange deren Temperatur ausreichend hoch ist.